Zwei Tage lang standen in Höflein bei Bruck an der Leitha die Hoftore offen. Laut einem Bericht der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) kamen so viele Besucherinnen und Besucher, dass man von einem regelrechten Ansturm sprechen konnte. Besonders auffällig: Der Großteil des Publikums war jung.

Daniela Raser vom Bioweingut Raser-Bayer erzählte, an der Schank habe sich zeitweise eine Schlange bis in den Hof gebildet. Ihr Betrieb gehörte zu den acht Stationen, die ihre Türen für Weingenießer öffneten.

Mit dem Verkostungsticket um 30 Euro konnten Neugierige wie Stammgäste die Weine der Betriebe Artner, Payr, Auer, Gottschuly-Grassl, Hirschmann, Rödler und Raser-Bayer probieren. Dazu kamen die Edelbrände von Petra Kollmann. Dem Bericht zufolge beteiligte sich heuer etwas mehr als die Hälfte der Höfleiner Weinbaubetriebe.

Der Winzerpfad lief am Samstag, 17. Oktober, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 18. Oktober, von 13 bis 19 Uhr. Das Motto lautete wie in den Vorjahren „Ein Dorf, ein Ticket und viele Versuchungen“. Die Veranstalter kündigten außerdem einen Bummelzug zwischen den Stationen, ein Kinderprogramm und eine After-Show-Party an. Im Ticketpreis war ein Einkaufsgutschein über 10 Euro enthalten. Die verkosteten Weine konnten auch ab Hof mit nach Hause genommen werden.

Der Winzerpfad bleibt damit ein fester Termin im Weinherbst des Carnuntums. Er richtet sich an Kenner und an Gäste, die erst beginnen, sich für Wein zu interessieren.

Quellen: www.noen.at, www.diehoefleiner.at, veranstaltungen.niederoesterreich.at, www.hoeflein.gv.at